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Flach ausgelegtes Motherboard

Bild: Congatec
Die Boards sind um einen schnellen Intel-Optane-Speicher auf dem M.2-Konnektor erweiterbar

Congatec stellt mit dem Conga-IC175 eine besonders flache, durchgängig industriegerechte Motherboard-Familie mit Intel-Core-U-Prozessoren der siebten Generation (Kaby Lake) vor. Nach Herstellerangaben sind die Boards als Plattform für leistungsstarke Low-Power-IoT-Designs mit wenig Platzbedarf gedacht: Dank ihrer flachen Auslegung eignen sie sich für schlanke Systemdesigns, wie industrielle GUIs/HMIs, Digital-Signage-Systeme, Verkaufsterminals und Tablets in der Medizintechnik.

Die Boards lassen sich um einen schnellen Intel-Optane-Speichers auf dem M.2-Konnektor erweitern, der schnelle Bootvorgänge, Applikationsstarts, Videoaufzeichnung und -verarbeitung sowie Softwareupdates erlaubt. Zudem unterstützen sie das Hyperthreading, sodass das Dualcore-Design unter Verwendung des RTS-Echtzeit-Hypervisors zu einem echten Vier-in-eins-System wird.

Die Motherboards sind in vier verschiedenen Dualcore-Varianten der Intel-Core-U-SoC-Prozessoren der siebten Generation erhältlich und weisen eine konfigurierbare cTDP von 7,5 bis 25 W auf. Mit zwei SO-DIMM-Sockeln unterstützen sie bis zu 32 GByte an DDR4-2133-Speicher. Als nichtflüchtigen Speicher unterstützen sie über einen M.2-Sockel den Intel-Optane-Memory für Massenspeicher mit signifikant niedrigeren Latenzen und höheren Datenraten. Über zweimal SATA 3.0 können zusätzliche HDDs oder SSDs angeschlossen werden.

Die Conga-IC175-Boards binden über zweimal DP++ sowie eDP oder Dual-Channel-LVDS bis zu drei unabhängige Displays in 4K-Auflösung und mit 60 Hz an die DirectX-12-fähige Intel-HD-Grafik-620 an. Die neue hardwarebeschleunigte 10-Bit-Codierung und -Decodierung von HEVC und VP9 Videos entlastet die CPU und die HDR-Unterstützung, macht Videos lebendiger und lebensechter.

Das industriegerechte Schnittstellenangebot umfasst zweimal Gigabit Ethernet und einen SIM-Karten-Steckplatz für die M2M- und IoT-Anbindung über 3G/4G oder Narrowband, einmal PCIe x4 und einmal mPCIe für generische Erweiterungen sowie viermal USB 3.0, sechsmal USB 2.0, achtmal GPIOs und zwei serielle COM-Ports, deren einer als ccTalk konfiguriert werden kann.

Ein integrierter Board-Management-Controller, HDA-Audio mit Stereoverstärker, ein MIPI-CSI-2-Interface für den direkten Anschluss kostengünstiger CMOS-Kameras sowie ein optionales TPM-2.0-Modul runden das Featureset ab. Die Boards unterstützen die 64-Bit-Versionen von Microsoft Windows 10 und Windows 10 IoT sowie alle gängigen Linux-Betriebssysteme.

- von pat
 
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