Tragbares Oszilloskop decodiert Automotive-Busse

Bild: Rohde & Schwarz
Dank neuer Optionen eignet sich der Scope Rider für die Fehlersuche an Automotive-Bussen

Rohde & Schwarz ergänzt seinen Scope Rider um Trigger- und Decodier-Software für CAN-FD und SENT. Damit kann das tragbare Oszilloskop nach CAN und LIN jetzt zwei weitere Automotive-Bussysteme analysieren.

Das Messgerät ist mit zwei oder vier Kanälen sowie Bandbreiten bis 500 MHz erhältlich. Es bietet den Funktionsumfang von acht Messgeräten inklusive Protokoll-, Logik- und Spektrumanalysator sowie Datenlogger. Da der Scope Rider vollständig isoliert aufgebaut ist, kann man damit einfach differenzielle Messungen durchführen.

Die neue Option R&S RTH-K10 bietet umfassende Trigger-Möglichkeiten, um gezielt Ereignisse, Daten oder Fehlerzustände des Fast- und Slow-Kanals von SENT zu erfassen. Außerdem werden das Short- und Enhanced-Message-Format sowie die verschiedenen CRC-Methoden unterstützt. Mit der Option R&S RTH-K9 kann der Nutzer CAN-FD-Signale analysieren.

Die digitale Trigger- und Decodier-Einheit arbeitet mit einer Abtastrate von 1,25 GS/s – unabhängig von der für die Signalaufzeichnung verwendeten Abtastrate. Dadurch lassen sich serielle Protokolle selbst dann decodieren, wenn gleichzeitig sehr langsame Zeitsignale dargestellt werden. Das analysierte Protokoll kann tabellarisch mit protokollabhängigen Zusatzinformationen dargestellt werden. Decodierte Steuersignale zeigt das Oszilloskop im Klartext an.

- von dar
 
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