Bildverarbeitung -

10-GigE-Kameras erkennen feine Details in schnellen Applikationen

Mit der Erweiterung der LXT-Serie um acht neue Modelle kombiniert Baumer aktuelle Sony-Pregius-Sensoren mit der kostengünstigen 10-GigE-Schnittstelle. 3, 5, 9 und 12 MPixel Auflösung, ein Dynamik­umfang von 71 dB und eine Bildwiederholrate von bis zu 216 fps zeichnen die Globalshutter-LXT-Kameras aus. Sie erkennen feine Details auch in Applikationen mit hohem Durchsatz und bilden die Grundlage für eine einfache, langzeitstabile und zuverlässige Bildauswertung.

Mit einer Belichtungszeit ab 1 µs eignen sich die CMOS-Kameras für die Anwendung unter hoher Lichtintensität. Sie profitieren von einer kontinuierlichen Datenübertragung mit 1,1 GBit/s und den Vorteilen des GigE-Vision-Standards: weite industrielle Verbreitung, Kabellängen bis 100 m sowie einfache und kostengünstige Integration ohne spezielle Framegrabber und Kabel.

Der erweiterte Betriebstemperaturbereich eröffnet Applikationen, die robuste Komponenten erfordern, etwa zur Inspektion von Oberleitungen im Schienenverkehr. Vier optogekoppelte Ausgänge mit Pulsbreitenmodulation und einer Ausgangsleistung von bis zu 120 W (maximal 48 V und 2,5 A) ermöglichen eine direkte Beleuchtungsansteuerung. Auf einen externen Beleuchtungscontroller kann, beispielsweise für 3D-Oberflächeninspektionsanwendungen mit Shape-from-Shading, somit verzichtet werden. Die Serienproduktion startet dem Anbieter zufolge im vierten Quartal 2018.

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