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Batterieprüfzentrum für künftige ­Hochspannungsspeicher im Ausbau

FEV, mit Stammsitz in Aachen, hat eine Erweiterung des Batterieprüfzentrums nahe Paris in Angriff genommen. Noch in diesem Jahr soll das rund 600 m² große Areal in Betrieb gehen. Es umfasst vier begehbare Prüfzellen für große Traktionsbatterien und vier Prüfzellen für Batteriepacks mit einer Spannungsversorgung von bis zu 1 200 V.

Außerdem werden bis zu 300 Kanäle für Tests von Batteriezellen und von Batteriemodulen zur Verfügung stehen. Alle Prüfzellen verfügen über eine Klimatisierung. Darüber hinaus bietet das Testzentrum Echtzeitsimulationswerkzeuge an. So können Batterien mittels Simulation von Straße, Fahrzeug und Antriebsstrang in ihren individuellen Applikationsszenarien getestet werden.

Der Ausbau des Batterieprüfzentrums ist laut FEV ein wichtiger Schritt, um den Geschäftsbereich Electronics und Electrification zu stärken: Bereits im September 2017 wurde beispielsweise EVA Fahrzeugtechnik erworben, ein Spezialist in der E-Mobilität und Hochspannungsspeicherentwicklung. EVA entwickelt Unternehmensangaben zufolge mit mehr als 220 Mitarbeitern leistungsstarke Hochspannungsspeicher, die hohe Anforderungen an Energieinhalt, Reichweite, Widerstandsfähigkeit, Temperaturbeständigkeit, Gewicht und Kosten erfüllen.

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