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Ethernet-PHYs für hohe Netzwerkreichweite

Die zwei neuen Ethernet Physical Layer Transceiver (PHYs) von Texas Instruments erweitern die Konnektivitätsoptionen für Designer von Platz beschränkten Anwendungen und Time-Sensitive Networks. Der 10/100-MBit/s-Ethernet-PHY des Typs DP83825I ist im 3 x 3 mm² großen QFN-24-Gehäuse untergebracht, das laut Hersteller 44 % kleiner als die Gehäuse konkurrierender Bausteine ist. Er eignet sich für Kabel bis 150 m Länge und seine Leistungsaufnahme beträgt weniger als 125 mW. Außerdem bietet der Baustein Stromsparfunktionen wie eine energieeffiziente Ethernet-Implementierung, Wake-on-LAN und MAC-Isolation (Media Access Control). Er kann beispielsweise die Größe von Netzwerkkameras, Beleuchtungslösungen und elektronischen Point-of-Sale-Produkten verringern, ohne Abstriche an der Übertragungsdistanz zu machen.

Der DP83869HM wiederum ist nach Angaben von TI in der Industrie der einzige Gigabit-Ethernet-PHY, der Kupfer- und Glasfasermedien unterstützt und sich für den Hochtemperaturbetrieb bis +125 °C eignet. Zusammen mit der robusten ESD-Immunität bis über 8 kV erhöht der DP83869HM die Zuverlässigkeit von Ethernetsystemen beispielsweise in der Fabrikautomation, Antrieben und Netzinfrastrukturausrüstungen. Da er die Ethernetprotokolle 1000Base-X und 100Base-FX sowie die Umsetzung zwischen Kupfer- und Glasfaserkabeln unterstützt, können Designer ihre Langstreckennetzwerke weiter ausbauen. Dank geringer Latenzzeiten von insgesamt weniger als 390 ns für den 1000Base-T- und den 100Base-TX-Standard bietet der Baustein außerdem TSN-Unterstützung.

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