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Forschungsprojekt: Die Zuverlässigkeit elektronischer Fahrzeugkomponenten verbessern

Mit steigendem Elektronikanteil im Auto wird das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten immer komplexer. Außerdem müssen mechatronische Systeme mit elektrischen und elektronischen Komponenten hohe Sicherheitsstandards erfüllen.

Mit steigendem Elektronikanteil im Auto wird das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten immer komplexer. Außerdem müssen mechatronische Systeme mit elektrischen und elektronischen Komponenten hohe Sicherheitsstandards erfüllen. Um die Zuverlässigkeit und Widerstandsfähigkeit neuer elektronischer Fahrzeugkomponenten zu verbessern, wurde das Forschungsprojekt RESCAR 2.0 (Robuster Entwurf von neuen Elektronikkomponenten für Anwendungen im Bereich Elektromobilität) gegründet. Unter anderem soll eine Methodik entwickelt werden, um die Anforderungen an neue Bauteile zu erfassen und zu verarbeiten. Darüber hinaus werden Robustheitsanalysen konzipiert, bei denen die Komponenten auf ihre Eignung für den vorgesehenen Anwendungsbereich überprüft werden. Die hierfür betrachteten Bauteile umfassen Analog und Digitalschaltungen im Niederspannungsbereich ebenso wie Hochspannungs-Mixed-Signal-ICs und Sensorsysteme. An RESCAR 2.0 sind mit Audi, BMW, Elmos Semiconductor, dem Forschungszentrum Informatik (FZI), Infineon und Bosch Partner aus allen Stufen der Entwicklungskette beteiligt. Das durch Infineon koordinierte Projekt wird außerdem vom Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration, dem Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen, der Universität Bremen, der Technischen Universität Dresden, der Leibniz Universität Hannover und der Universität Tübingen unterstützt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt mit etwa 6,5 Mio. Euro. (ih)

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