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Forschungsprojekt: Sichere Batterietechnik fürs Elektroauto

Im Rahmen des auf drei Jahre angelegten Forschungsprojekts SafeBatt arbeiten 15 Partner aus der deutschen Automobil- und Zulieferindustrie sowie aus der Wissenschaft gemeinsam an der Verbesserung der Sicherheit von Lithium-Ionen-Batterien für Elektro- und Hybridfahrzeuge.

Im Rahmen des auf drei Jahre angelegten Forschungsprojekts SafeBatt arbeiten 15 Partner aus der deutschen Automobil- und Zulieferindustrie sowie aus der Wissenschaft gemeinsam an der Verbesserung der Sicherheit von Lithium-Ionen-Batterien für Elektro- und Hybridfahrzeuge.Die SafeBatt-Partner werden unter anderem untersuchen, wie sich die Zellchemie so optimieren lässt, dass die Eigensicherheit von Lithium-Ionen-Battteriezellen erhöht wird. Außerdem sollen neuartige Halbleitersensoren aus bisher nicht verwendeten Materialien wie Graphen zur Erfassung sicherheitsrelevanter Parameter der Batteriezelle erforscht werden. Ein weiteres Ziel von SafeBatt ist die Erstellung eines Digitalen Batteriepasses, der während der gesamten Batterielebensdauer die sicherheitsrelevanten Betriebsparameter kontinuierlich erfasst, auswertet und speichert. Dazu wollen die Projektpartner neue Sicherheitsmodelle für Batteriezellen entwickeln, die den korrekten Betriebszustand der Batterie unter Berücksichtigung verschiedenster Situationen ermitteln.Die Bundesregierung hat SafeBatt zu einem von neun Leuchtturmprojekten der Nationalen Plattform Elektromobilität ernannt. Das Projekt wird vom BMBF gefördert, um die Umstellung auf eine klimafreundlichere und kostengünstigere Mobilität zu beschleunigen. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf etwa 36 Mio. Euro, von denen die Industriepartner 17 Mio. Euro tragen und sich das BMBF mit 19 Mio. Euro beteiligt.An SafeBatt sind die Projektpartner BASF, BMW, Daimler, Deutsche ACCUmotive, ElringKlinger, Evonik Litarion, Infineon, Li-Tec Battery, SGS Germany, Volkswagen, Wacker Chemie, das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT, die TU Braunschweig mit dem Institut für Partikeltechnik iPAT, die TU München mit dem Lehrstuhl für Elektrische Energiespeichertechnik sowie die Universität Münster mit dem Batterieforschungszentrum MEET. (ih)

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