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Kombibaustein aus CAN-FD-Controller und Isolator

Hy-Line Power Components bietet den Isoloop-Kombibaustein von NVE, bestehend aus CAN-FD-Controller und Isolator, an. Der IL41050TFD koppelt 3,3- oder 5-V-Mikrocontroller mit dem Bussystem und sorgt für eine galvanische Trennung, die insbesondere in rauen CAN- oder DeviceNet-Umgebungen vonnöten ist, um Störungen durch Streuspannungen und Schleifenströme zu vermeiden.

Der Transceiver nutzt die sogenannte Spintronic-GMR-Technik und senkt so die Loop-Verzögerung auf 136 ns. Gegenüber dem einfachen CAN-Standard überträgt CAN-FD die achtfache Datenmenge pro Datenpaket und erhöht die Übertragungsgeschwindigkeit um das Fünffache. Es besteht Abwärtskompatibilität zu CAN.

Im stromlosen Modus sind die Bausteine passiv. Beim Einschalten gehen sie in den vorherigen Schaltzustand zurück. Auch bei angelegter Versorgungsspannung lassen sich die Transceiver in einen inaktiven Zustand schalten, um Störungen auf dem CAN-Bus auszuschließen.

Der Betriebstemperaturen sind von -55 bis +125 °C spezifiziert. Der Standby-Strom beträgt weniger als 5 µA, der Ruhestrom typischerweise 5 mA. Außerdem ist der Transceiver vor thermischer Überlastung und Kurzschlüssen geschützt. Die flankengetriggerten Eingänge weisen eine Isolierung gegen 2,5 kV auf, die anders als bei Optokopplern dauerhaft bestehen bleibt. Es stehen Evaluierungsboards und Ausführungen im QSOP-Gehäuse zur Verfügung.

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