Laborstromversorgungen -

Leistungsdichte von Labornetzgeräten verdoppelt

Mit Genesys+ bringt TDK-Lambda eine neue Familie von Laborstromversorgungen auf den Markt. Die ersten Modelle liefern bis zu 5 kW Ausgangsleistung, wiegen weniger als 7,5 kg und benötigen nur 1 HE im 19-Zoll-Rack. Damit wurde die Leistungsdichte gegenüber dem Vorgängermodell Genesys verdoppelt, das bei gleicher Leistung eine Höhe von 2 HE aufweist.

Die neuen Stromversorgungen werden mit verschiedenen Ausgangsbereichen zwischen 0 bis 10 V bei 500 A und 0 bis 600 V bei 8,5 A angeboten. Sie erreichen einen Wirkungsgrad von bis zu 92 % und können im Konstantstrom-, Konstantspannungs- oder Konstantleistungsmodus betrieben werden. Der integrierte Arbiträrgenerator erzeugt Signalformen mit bis zu 100 Schritten und ermöglicht damit beispielsweise Batteriesimulationen beim Fahrzeugstart. Zwei Open-Drain-Ausgänge erlauben das Ansteuern externer Geräte wie Relais, etwa zur Lasttrennung oder Polaritätsumkehr.

Die Programmierung der Labornetzgeräte kann sowohl über die frontseitigen Bedienelemente als auch über eine LAN-, USB-2.0- oder RS-232/485-Schnittstelle erfolgen; IEEE 488 ist optional verfügbar. Mit dem Anybus-CompactCom-Interface lassen sich darüber hinaus weitere Schnittstellen wie Modbus, Profibus oder EtherCAT realisieren.

Durch das Zusammenschalten von bis zu vier Genesys+-Stromversorgungen kann die Leistung auf 20 kW erhöht werden. Dabei konfigurieren sich die Master- und Slave-Einheiten automatisch, nachdem die parallele Datenverbindung erkannt wurde.

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