Power-Management -

Leistungsmonitor mit 0,3 Prozent ­Genauigkeit

Mit dem LTC2992 hat Analog Devices einen Leistungsmonitor mit I²C-Schnittstelle vorgestellt, der Spannung und Strom von zwei Versorgungsschienen überwacht und hierzu keine externen Bauteile benötigt. Der IC kann seine Betriebsspannung von einer der überwachten Stromversorgungen mit Spannungen zwischen 3 und 100 V oder von einer sekundären Stromversorgung mit 2,7 bis 100 V Spannung beziehen.

Drei interne Delta-Sigma-ADCs und ein Multiplizierer erfassen Spannungen und Ströme mit 8 oder 12 Bit sowie Leistungen mit 24 Bit Auflösung. Der integrierte Shunt-Regler ermöglicht die Überwachung von Spannungen über 100 V oder negativer Spannungen. Damit eignet sich der LTC2992 für 48-V-Telekom-Ausrüstung, AMC-Karten und Server-Blades.

Die Messwerte werden zusammen mit Minimal- und Maximalwerten in internen Registern abgelegt, die über die I²C-Schnittstelle ausgelesen werden können. Vier GPIOs lassen sich als ADC-Eingänge zum Messen von Hilfsspannungen konfigurieren. Die Messunsicherheit (TUE, Total Unadjusted Error) beträgt lediglich ±0,3 %. Falls ein überwachter Parameter einen vorgegebenen Grenzwert über- oder unterschreitet, gibt der Baustein ein Alarmsignal aus, das dem SMBus Alert Response Protocol entspricht.

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