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MEMS-OCXOs für die 5G-Infrastruktur

Dank der thermisch-kontrollierten Emerald-MEMS-OCXOs SiT5711/12 von SiTime (Vertrieb: SE Spezial-Electronic) sollen 5G-Infrastrukturbetreiber ihre Geräte künftig auch unter rauen Umwelteinflüssen einsetzen können. Nach Herstellerangaben erreicht die Kombination der proprietären MEMS-Technologie mit programmierbaren analogen Komponenten, fortschrittlichen Bauformen und Hochleistungsalgorithmen im Vergleich zu bisherigen quarzbasierte Lösungen eine um den Faktor 20 höhere Vibrationsbeständigkeit. Die feuchteresistenten thermisch kontrollierten MEMS-OCXOs zeichnen sich unter anderem durch eine dynamische Stabilität ∆F/∆T von typisch ±50 ppt/°C und eine Allan-Varianz (ADEV) von 2∙10-11 im Luftstrom aus.

Im Gegensatz zu herkömmlichen quarzbasierten OCXOs wird bei den widerstandsfähigen, 9 x 7 x 6,5 mm³ großen Emerald-OCXOs keine mechanische Abschirmung zur thermischen Isolierung benötigt. Dank des Onchip-Reglers sind auch keine externen LDOs oder Ferritperlen erforderlich. Mithilfe der programmierbaren analogen Architektur können Systementwickler jede gewünschte Frequenz zwischen 1 und 220 MHz frei wählen.

In naher Zukunft sollen die Emerald-OCXOs auch für die erweiterten Temperaturspannen -40 bis +95 °C und -40 bis +105 °C sowie mit einer seriellen I²C-Schnittstelle zum Programmieren zur Verfügung stehen.

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