Bauelemente -

Mikrocontroller mit zwei 24-Bit-A/D-Wandlern für die Prozesssteuerung

Der von Analog Devices auf den Markt gebrachten ADuCM360 ist ein aus einem ARM-Cortex-M3-Mikrocontroller und einem analogen Frontend bestehendes Datenerfassungssystem, das für den direkten Anschluss an externe Sensoren in industriellen Prozesssteuerungen vorgesehen ist

Der von Analog Devices auf den Markt gebrachten ADuCM360 ist ein aus einem ARM-Cortex-M3-Mikrocontroller und einem analogen Frontend bestehendes Datenerfassungssystem, das für den direkten Anschluss an externe, über analoge Stromschleifen gespeiste Sensoren in industriellen Prozesssteuerungen vorgesehen ist und sich durch seine geringe Stromaufnahme von nur 1 mA im Betrieb auszeichnet. Bei dem Mikrocontrollerkern des Bausteins handelt es sich um einen 32-Bit-RISC-Core mit einem elfkanaligen DMA-Controller zur Unterstützung von Kommunikationsschnittstellen wie SPI, UART und I²C. 128 KByte Flash und 8 KByte SRAM gehören zur Ausstattung der MCU. Das analoge Subsystem des ADuMC360 besteht aus zwei 24-Bit-Sigma-DeltaA/D-Wandlern, die an einen Eingangsmultiplexer mit bis zu elf Kanälen angeschlossen sind und jeweils über einen eigenen PGA (Programmbable Gain Amplifier) verfügen. Ein integrierter D/A-Wandler kann zum direkten Ansteuern eines Transistors zur Regelung einer analogen Stromschleife (4 bis 20 mA) verwendet werden. Mit dem Datenerfassungssystem lassen sich Anwendungen realisieren, in denen ein zweiter A/D-Wandler für die Temperaturkompensation des Wandlers benötigt wird oder zwei Sensoren zum Einsatz kommen. Analog Devices plant ergänzend die Einführung des ADuCM361, der nur einen A/D-Wandler integriert, aber sonst sämtliche Features des hier vorgestellten Bausteins mitbringt. Der ADuCM360 wird im 7 x 7 mm² messenden LFCSP-Gehäuse angeboten und lässt sich an Spannungen zwischen 1,7 und 3,3 V betreiben. Werkseitig integrierte Firmware unterstützt die In-Circuit-Programmierung über das Serial-Wire-Debug-Interface (SWD) oder die UART-Schnittstelle. Auch eine nichtinvasive Emulation ist über die SWD-Schnittstelle möglich. (ih) ADuCM360

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