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Multi-Source Agreement für optische Verbindungen

Das Open Eye Consortium gibt die Festlegung seines Multi-Source Agreements (MSA) bekannt, indem es seine Mission darlegt, fortschrittliche Spezifikationen für optische Module mit geringerer Latenz, höherer Energieeffizienz und niedrigeren Kosten zu standardisieren. Das MSA zielt darauf ab, die Einführung von optischen PAM-4-Verbindungen zu beschleunigen, die von 50 bis 400 GBit/s skaliert werden, indem man bestehende Standards erweitert, um optische Modulimplementierungen zu ermöglichen, die weniger komplexe, kostengünstigere, stromsparende und optimierte Taktrückgewinnungs-basierte Architekturen (CDR) zusätzlich zu bestehenden digitalen Signalverarbeitungs-Architekturen (DSP) verwenden.

Der Ansatz des Open-Eye-MSA-Konsortiums ist eine Weiterentwicklung im Vergleich zu den heutigen optischen Knoten mit hohem Volumen, die es den Anwendern ermöglicht, auf Baudraten der nächsten Generation zu skalieren. Die anfängliche MSA-Spezifikation konzentriert sich auf PAM-4-Lösungen mit 53 GBit/s pro Spur für 50-G-SFP-, 100-G-DSFP-, 100-G-SFP-DD-, 200-G-QSF- und 40-G-QSFP-DD- sowie OSFP-Singlemode-Module. Nachfolgende Spezifikationen werden sich mit Multimode-Anwendungen und Lösungen mit 100 GBit/s pro Spur beschäftigen. Die erste Spezifikationsversion ist für Herbst 2019 geplant, die Produktverfügbarkeit soll im Laufe des Jahres folgen.

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