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Multiprotokoll-Transceiver bindet ältere Peripheriegeräte an

SE Spezial-Electronic präsentiert den seriellen Multiprotokoll-Trans­ceiver XR34350 von Exar, der Peripheriegeräte mit RS-232- oder RS-485/RS-422-Schnittstellen unterstützt. Der Baustein verfügt über einen ±10-V-RS-232-Treiberausgang. Dank eines integrierten Kabelabschlusses und verschiedener Konfigurationsmodi können alle drei oben genannten Protokolle – ohne zusätzliche Beschaltung – abwechselnd über ein einziges Kabel beziehungsweise einen einzigen Anschluss genutzt werden.

Drei Treiber und fünf Empfänger garantieren, dass im RS-232-Modus alle acht für die DE9-Schnittstelle benötigten Signale (drei TX, fünf RX) zur Verfügung stehen, während die RS-485-/RS-422-Modi sowohl einen Halb- als auch Vollduplexbetrieb (ein TX, ein RX) ermöglichen. Im RS-232-Modus lassen sich Übertragungsraten von bis zu 1 MBit/s, in den RS-485-/RS-422-Modi von bis zu 20 MBit/s realisieren.

Um elektromagnetische Störungen zu minimieren, kann die Anstiegsrate in allen Modi auf 250 KBit/s begrenzt werden. Der Baustein lässt sich wahlweise an 3,3 oder 5 V betreiben; die typische Stromaufnahme beträgt 2 mA. Ein spezieller Abschaltmodus sorgt dafür, dass sich der Strombedarf im Standby-Betrieb auf etwa 10 µA reduziert. Alle Bus-Anschlüsse sind vor elektrostatischer Entladung bis zu ±5 kV gemäß Human Body Model (HBM), vor Luftentladung bis zu ±15 kV gemäß IEC 61000-4-2 und vor Kontaktentladung bis zu ±8 kV gemäß IEC 61000-4-2 geschützt. Der Transceiver ist in einem RoHS-konformen 40-Pin-QFN-Gehäuse von 6 x 6 mm² lieferbar.

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