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Neue Spectrum-Digitizer bis 80 MS/s

Bild: Spectrum
Die PCI-Express-Digitizer bieten bis zu acht Kanäle mit 16 Bit Auflösung

Spectrum stellt mit der Serie M2p.59xx neu entwickelte Digitizer-Karten vor. Die Basiskarte M2p soll in den nächsten Jahren als PCIe-Plattform für alle Produkte dienen.

Die ersten Module hierzu sind die 16-Bit-Digitizer der 59xx-Serie, die zum Marktstart mit ein bis vier Kanälen sowie Abtastraten von 20, 40 und 80 MS/s angeboten werden. Auf die Basiskarte passen zwei Module, wodurch bis zu acht massebezogene oder vier differentielle Kanäle auf einer Karte möglich sind.

Obwohl die Basiskarte nur halbe PCIe-Länge (167 mm) aufweist, hat jeder Kanal einen eigenen A/D-Wandler und einen programmierbaren Eingangsverstärker für Bereiche zwischen ±200 mV und ±10 V. Außerdem stehen programmierbare Eingangs-Offsets für unipolare Messungen, eine Eingangsterminierung von 50 Ω oder 1 MΩ sowie eine integrierte Kalibrierung zur Verfügung.

Das PCIe-x4-Interface erlaubt das Streamen mit Geschwindigkeiten über 600 MByte/s, was mehr als 75 MS/s bei vier Kanälen entspricht. Alternativ können die Daten im 1 GByte großen Onboard-Speicher abgelegt werden. Mit der Star-Hub-Technologie von Spectrum lassen sich maximal 16 Karten in einem System synchronisieren, wodurch sich bis zu 128 Kanäle ein Takt- und Triggersignal teilen.

Die neuen Digitizer sind software-kompatibel zu den Vorgängerserien M2i, M3i und M4i. Zum Lieferumfang gehören ein Software Development Kit für Windows und Linux, Treiber und Programmierbeispiele für gängige Programmiersprachen sowie eine Basisversion der Messtechniksoftware SBench6.

- von dar
 
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