Forschung -

Systemdemonstrator für das kostengünstige GPS-Tracking

Ein neu entwickeltes GPS-Trackingsystem erzeugt die Position zum einen aus der Empfangsstärke mehrerer Empfänger und zum anderen direkt über den GPS-Tracker, um sie zu verifizieren. Die Anbindung der GPS-Sensoren an das Backend erfolgt kostengünstig über das Sigfox-LPWAN.

Im Rahmen des Innovationsclusters ‚Drahtlose Sensornetzwerke – IoT‘ haben Professor Michael Arndt und sein Team vom Transmit Zentrum für Internet of Things Anwendungen (ZIoTA) einen Demonstrator für ein Lowcost-GPS-Trackingsystem entwickelt.

Die Anbindung der GPS-Sensoren an das Backend erfolgt über das Low Power Wide Area Netzwerk (LPWAN) der Firma Sigfox, das sich durch eine breite flächenmäßige Abdeckung in Deutschland, einen niedrigen Energiebedarf für die GPS-Tracker und geringe Verbindungskosten pro Tracker auszeichnet. Dem gegenüber stehen geringe Datenübertragungsraten und ein begrenztes Kontingent an Nachrichten pro Stunde. Für die Anwendung als GPS-Trackingsystem überwiegen allerdings die genannten Vorteile.

Das System speichert die Positionen der teilnehmenden GPS-Tracker in einer Datenbank und kann sie so später weiterverarbeiten. Die Position wird zum einen aus der Empfangsstärke mehrerer Empfänger und zum anderen direkt vom GPS-Tracker erzeugt. So lässt sich die Position gewissermaßen verifizieren und Fehler frühzeitig erkennen. Für die Demo wird die Position auf einer Karte angezeigt. In realen Systemen könnte sie direkt in ein Logistiksystem eingespeist werden.

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