Sensoren -

Temperatursensor-ICs liefern präzise ­Messwerte

Maxim hat sein Essential-Analog-Portfolio um zwei digitale Temperatursensoren erweitert. Der zur Überwachung von Kühlketten, etwa in der Pharmazie und Medizin, ausgelegte MAX31889 erzielt eine Genauigkeit von ±0,25 °C über den Temperaturbereich von -20 bis +105 °C (±0,65 °C von -40 bis +125 °C). Er arbeitet an Betriebsspannungen von 1,7 bis 3,6 V und nimmt dabei 68 µA auf. Im Standby beträgt die Stromaufnahme 0,55 µA. Er ist mit einer I²C-Schnittstelle ausgestattet und wird im sechspoligen µDFN-Gehäuse (2 x 2 x 0,8 mm³) geliefert.

Für Anwendungen, bei denen mehrere Temperaturen in einem räumlich begrenzten System erfasst werden müssen, eignet sich der MAX31825. Dank 1-Wire-Interface lassen sich mit nur zwei Leitungen (DQ, GND) bis zu 64 Sensoren verbinden, die sich alle parasitär über die bidirektionale Datenleitung versorgen. Temperaturen zwischen 0 und +70 °C misst der MAX31825 mit ±1 °C Genauigkeit, im Bereich von -45 bis +145 °C liegt die Genauigkeit bei ±1,75 °C. Neben einer eindeutigen 64-Bit-Seriennummer bietet der Baustein die Möglichkeit, mit einem einzelnen Widerstand jedem Sensor eine Adresse zuzuweisen. Der Temperatursensor ist in einem WLP-Gehäuse mit sechs Anschlüssen erhältlich.

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