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Ultrabreitband-Konsortium gegründet

Assa Abloy, HID Global, NXP Semiconductors, Samsung Electronics und Bosch haben das FiRa-Konsortium (Fine Ranging) gegründet, um den Ausbau und die Verbreitung der Ultrabreitband-Technologie (Ultra-Wideband, UWB) voranzutreiben. Das Konsortium plant, einen Standard zu definieren, der die Entwicklung von UWB-Anwendungen vereinfachen soll.

UWB eignet sich beispielsweise für Zugangskontrollen, bei denen Personen autorisiert werden sollen, die sich einem gesicherten Bereich nähern. Außerdem erleichtert die Technologie die Navigation und Personenerfassung innerhalb von stark frequentierten Gebäuden. Die relative Entfernung und Richtung zweier Geräte lässt sich ohne Anker- oder Zugangspunkte erfassen. Aufgrund seiner geringen spektralen Dichte treten kaum Interferenzen mit anderen drahtlosen Funkstandards wie NFC oder WLAN auf.

Mitglieder des FiRa-Konsortiums bekommen Zugang zu technischem Wissen, können sich austauschen und ihre Produkte zertifizieren. Als erste Mitglieder sind Sony Imaging, LitePoint und die Telecommunications Technology Association beigetreten.

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