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Yamaichi Electronics eröffnet Werk in ­Frankfurt (Oder)

Am 3. September, nach einem Jahr Bauzeit und einer erfolgreichen Inbetriebnahme im April, hat Yamaichi Electronics sein neues Werk in Frankfurt (Oder) der Öffentlichkeit präsentiert. Die japanische Firmengruppe betreibt dort seit knapp 15 Jahren ihren einzigen Fertigungsstandort in Europa. Weil die 2006 bezogenen Werkshallen im ehemaligen Halbleiterwerk in Frankfurt-Markendorf den benötigten Produktionskapazitäten nicht mehr gewachsen waren, hatte sich die europäische Firmenleitung für den Neubau entschieden.

Die neuen Fertigungshallen umfassen mehr als 7000 m² und liegen vom bisherigen Standort fußläufig 15 Minuten entfernt. Die Produktion ist Unternehmensangaben zufolge hoch automatisiert und mit der neuesten Technologie nach Indus­trie 4.0 ausgestattet. Das neue Werk erlaubt die Produktion in kleinen, mittleren und großen Serien. Für fast alle von Yamaichi Electronics bedienten Märkte, wie Halbleitertechnik, Automatisierung, Industrie, Automotive, Medizintechnik oder Mess- und Prüftechnik wird direkt in Deutschland produziert. Die Produktion ‚Made in Germany‘ umfasst unter anderem Kabelkonfektionen, umspritzte M12-Rundsteckverbinder, metallische Push-Pull-Rundsteckverbinder, RJ45 und USB für raue Einsatzumgebungen, geschützte Ethernet-Steckverbinder, flexible Flachbandkabel sowie Prüfadapter für Halbleiterbauelemente. Auch Baugruppen werden assembliert, Federkontaktstifte gedreht sowie Einzellitzen kompaktiert.

Dank der Bündelung von Steckverbinderproduktion und Kabelkonfektionierung an einem Produktionsstandort ist es möglich, schnell auf Anfragen zu reagieren und deren zeitnahe Umsetzung sicherzustellen.

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